Behandlung bei COPD

Behandlung bei COPD

Wer an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung, kurz: COPD (engl.: chronic obstructive pulmonary disease), leidet, sollte sich unbedingt ärztlich behandeln lassen. Ohne entsprechende fortwährende Therapie zerstört die Erkrankung unumkehrbar immer mehr Lungengewebe. Es zirkuliert zunehmend weniger Sauerstoff im Blut, Betroffene bekommen Atemnot – erst nur bei Belastung, später auch in Ruhe – und sie fühlen sich ständig erschöpft. Dadurch bewegen sie sich weniger, bauen Muskelgewebe ab und auch auf Herz und Gemüt kann sich COPD negativ auswirken. Das Sozialleben leidet und mit der Zeit schränkt die Erkrankung unbehandelt die Lebensqualität immer stärker ein. Zumal sogenannte Exazerbationen, also akute Krankheitsschübe, ausgelöst durch (Tabak-)Rauch oder andere Schad- und Reizstoffe oder virale/grippale Infekte, den Zustand der Betroffenen in kurzer Zeit merklich verschlechtern können. 

Der Arzt kann nicht nur versuchen, die COPD mit einer entsprechenden Therapie unter Kontrolle zu bekommen und das Fortschreiten zu verzögern, sondern auch mit entsprechenden Impfungen (z. B. gegen Grippe oder die Lungenentzündungs-Auslöser Pneumokokken) Atemwegsinfekten vorbeugen. 

Mit Impfungen vorbeugen

Produkt bei COPD

Soledum® addicur
Soledum® addicur

Als Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege

Bei Behandlung der COPD kommen sowohl medikamentöse als auch nichtmedikamentöse Maßnahmen zum Einsatz, die sich gegenseitig ergänzen. Sie hat zum Ziel, den Krankheitsverlauf möglichst positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Auch wenn eine Heilung nicht möglich ist – von der richtigen COPD-Behandlung können Patienten deutlich profitieren. 

Hinsichtlich der medikamentösen Therapie bei COPD ist die Bedarfsmedikation von der Langzeittherapie zu unterscheiden. Ergänzend hat sich der Naturstoff Cineol aufgrund seiner entzündungshemmenden und schleimlösenden Effekte als Zusatzmedikation bewährt.

Behandlung von COPD – Maßnahmen im Überblick

  • Bedarfsmedikation für den Akutfall
  • Langzeittherapie
  • Als Zusatzbehandlung: Wirkstoffe zur Schleimlösung und Entzündungshemmung (z. B. Cineol)
  • Nichtmedikamentöse Maßnahmen (z. B. Atemphysiotherapie)
  • Sauerstofftherapie bei COPD: Ob eine Sauerstofftherapie bei COPD nötig wird, hängt vom Krankheitsstadium ab. Eine sogenannte Langzeitsauerstofftherapie kann im fortgeschrittenen Stadium Erleichterung verschaffen

Ergänzende COPD-Therapie – Zusatz­behandlung mit Cineol

Cineol ist ein Naturstoff, der sich bei Erkältung, Bronchitis und Entzündungen der Nebenhöhlen vielfach bewährt hat. Heute ist bekannt: Reines Cineol ist so stark, dass es sich auch zur Zusatzbehandlung von chronischen und entzündlichen Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel COPD einsetzen lässt. 

Tatsächlich steht mit Cineol eine wirksame Ergänzung der Langzeitmedikation bei COPD zur Verfügung. Denn Cineol hat zwei entscheidende Vorteile, von denen COPD-Patienten profitieren können: 

Cineol wirkt

schleimlösend

Schleimlösend

entzündungshemmend

Entzündungs­hemmend

natürlich wirksam

Natürlich wirksam

gut verträglich

Gut verträglich

Die Einnahme von Cineol in Form von Kapseln (Soledum® addicur, rezeptfrei in der Apotheke) als zusätzliche Therapie bei COPD wirkt gegen die Entzündung und hilft darüber hinaus, zähen Schleim zu lösen, sodass ein Abhusten erleichtert wird. 

Anzahl, Dauer und Schwere der Exazerbationen (akute Krankheitsschübe) lassen sich mithilfe der positiven Effekte von Cineol verringern – eine wichtige Maßnahme, wenn es darum geht, die Lunge vor weiteren Schädigungen zu schützen, und ein wichtiger Aspekt in der Verbesserung der Lebensqualität für COPD-Patienten. 

Wenn Cineol als zusätzliche Therapie bei COPD eingesetzt wird, gilt: 

  • Halten Sie vor der Einnahme Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt
  • Nehmen Sie alle vom Arzt verordneten COPD-Medikamente weiterhin wie gewohnt ein
  • Verzichten Sie weiterhin auf das Rauchen, um den Behandlungserfolg nicht zu gefährden
Die Kraft der Natur: 
Reines Cineol

Wirkungsvoll & gut verträglich

Nicht­medikamen­töse Therapie bei COPD

Neben der medikamentösen COPD-Therapie spielen für das Leben mit COPD auch nichtmedikamentöse Maßnahmen eine wichtige Rolle. 

Dazu zählen unter anderem: 

  • COPD-Schulung für ein optimales Krankheitsmanagement; mögliche Inhalte können sein: Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild COPD, Medikamente (Wirkweise, Anwendung), Tipps für den Notfall, Atemtherapie (Basics), Raucherentwöhnung
  • Sport bei COPD (z. B. Lungensportgruppe)
  • physiotherapeutische Atemtherapie bei COPD
  • Ernährungsumstellung (z. B. ist die Regulation von Über- und Untergewicht wichtig)

Tipp: Viele Patienten profitieren von einer COPD-Selbsthilfegruppe. Zum Beispiel unter www.pat-liga.de finden Sie erste Anlaufstellen und wissenswerte Hintergrundinformationen.

Laden Sie sich jetzt unsere Broschüre zum Thema "Leben mit COPD" herunter und finden Sie nützliche Informationen für Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung.

COPD und Sport

Das können Sie selbst zur COPD-Behandlung beitragen 

Als Betroffener können Sie mehr tun, als sich nur darauf zu verlassen, dass Ihr Arzt Ihnen schon helfen wird. Es ist auch und vor allem wichtig, dass jeder an COPD Erkrankte im Alltag die Therapie unterstützt. 

  • Zuallererst heißt das: aufhören zu rauchen. Ein Rauchstopp schützt und entlastet die Lunge. Er trägt entscheidend dazu bei, dass die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung weiter fortschreitet – oder überhaupt erst entsteht. Auch akute Krankheitsschübe werden seltener, wenn Betroffene die Finger vom Glimmstängel lassen.
  • Des Weiteren sollten COPD-Patienten regelmäßig mittels eines Peak-Flow-Meters ihre Lungenfunktion kontrollieren. Das ist ein Gerät, das die maximale Strömungsgeschwindigkeit der Luft beim Ausatmen misst und dadurch Aufschluss darüber gibt, wie verkrampft bzw. verengt die Atemwege sind.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Beides stärkt das Immunsystem. Ein Marathonläufer muss deshalb niemand werden, es genügen regelmäßige Spaziergänge oder ein wenig Gartenarbeit, aber auch leichte Ausdauersportarten wie Wandern, Radfahren oder Schwimmen eignen sich gut.
  • Tipp: Machen Sie Lungensport, um die Atemnot zu verringern und körperlich leistungsfähiger zu werden! Dabei handelt es sich um spezielle Übungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung zugeschnitten sind und die allgemeine Muskelkraft sowie speziell die Atemmuskulatur und die Ausdauer verbessern.
  • Erlernen Sie Atemtechniken, um sich das Atmen und auch das Husten zu erleichtern. Solche speziellen Selbsthilfetechniken (z. B. Lippenbremse) sind ein wirksames Instrument bei akuter Atemnot.
  • Lassen Sie regelmäßig Ihren Blutzucker überprüfen. Diabetes ist eine häufige Folge- bzw. Begleiterkrankung von COPD und kann seinerseits die Lungenerkrankung verschlechtern.
COPD: Ursachen, Symptome und Informationen

Vier Buchstaben, die bei vielen die Frage aufwerfen dürften: „Was ist COPD eigentlich?“ Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine chronische Lungenkrankheit.

COPD Ursachen, Symptome und Informationen
Soledum®
Bekämpft stark die Entzündung. Löst festsitzenden Schleim.

Soledum-Produkte helfen bei akuten Erkrankungen der Atemwege wie Erkältung, Bronchitis oder Sinusitis. Zudem können sie ergänzend eingesetzt werden bei chronischen Erkrankungen wie Asthma oder COPD.

Soledum® Produkte

FAQ

  • Ist Sport bei COPD schädlich und kann die Ergebnisse der COPD-Therapie negativ beeinflussen?

    Ganz im Gegenteil! Denn auch wenn viele Patienten mit COPD Sport oder körperliche Belastung eher meiden, ist ein gewisses Maß an Aktivität wichtig, um die Lunge und die Atemmuskulatur zu trainieren. Auch für die seelische Balance ist Sport bei COPD wichtig. Geeignet ist zum Beispiel das Training in Lungensportgruppen. Halten Sie vorab Rücksprache mit Ihrem Arzt, welche Art von Sport in Ihrem individuellen Fall geeignet ist.

  • Ist Soledum® auch als alleinige Option zur Behandlung bei COPD sinnvoll?

    Nein. - Grundsätzlich ist die Basis-Langzeitmedikation bei COPD unverzichtbar, da es sich um eine chronische, fortschreitende Erkrankung handelt. Insofern sollten alle vom Arzt verordneten Medikamente gewissenhaft eingenommen werden. Eine natürliche und gut verträgliche Zusatztherapie mit Soledum® addicur kann helfen, die Anzahl, Dauer und Schwere von Exazerbationen (Krankheitsschüben) zu verringern. Vor der Einnahme bitte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.

  • Was hilft bei COPD im Akutfall?

    Für den Akutfall verordnet Ihnen Ihr Arzt vorsorglich geeignete, schnell wirksame Notfallmedikamente. Diese sollten Sie immer griffbereit haben! Welche weiteren Maßnahmen bei akuter Atemnot notwendig sind, können Sie in einer COPD Schulung erfahren. Fragen Sie auch hierzu Ihren Arzt.

  • Wie häufig sollte Soledum® addicur bei chronischen Atemwegserkrankungen, wie z.B. COPD eingenommen werden?

    Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt kann eine langfristige, tägliche Einnahme von Soledum® addicur bei COPD als Zusatztherapie sinnvoll sein. Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 3 × täglich 1 Kapsel und in besonders hartnäckigen Fällen 4 × tgl. 1 Kapsel. Zur Weiter- und Dauerbehandlung reicht im Allgemeinen 2 × tgl. 1 Kapsel aus. Soledum® addicur ist auch für Diabetiker geeignet. Bitte beachten Sie dazu auch die Gebrauchsinformation.

  • Wo finde ich weiterführende Informationen zu COPD und Exazerbationen?

    Die Diagnose COPD erfordert die aktive Mitarbeit des Patienten. Körperliches Training z. B. in Lungensportgruppen, bestimmte Atemtechniken oder auch COPD-Selbsthilfegruppen können helfen, das Leben mit COPD besser zu meistern. Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema COPD.