SinusitisWas versteht man unter einer chronischen Sinusitis?

Mit einem gewöhnlichen Schnupfen oder einer Halsentzündung fängt es meist an.
Sind die oberen Atemwege erstmals angegriffen, haben Erreger ein leichtes Spiel.
Sie nisten sich in den Nasennebenhöhlen ein und verursachen dort eine akute Entzündung. Kopf- und Gesichtsschmerzen, die sich beim Bücken, Husten oder Schnäuzen verstärken, sind typische Anzeichen für eine Sinusitis. Abgeschlagenheit und teilweise hohes Fieber sowie das Gefühl, „der Kopf würde gleich platzen“, gesellen sich gerne noch hinzu.
Frühzeitiges Erkennen und konsequentes Auskurieren gelten daher als das A und O einer erfolgreichen Behandlung dieser Erkrankung. Eine akute, nicht völlig ausgeheilte oder möglicherweise gar nicht behandelte Sinusitis kann schnell dauerhafte Beschwerden verursachen. Man spricht in diesem Fall von einer „Chronifizierung“ der Krankheit.
Als Faustregel gilt: Dauert die Entzündung der Nasennebenhöhlen weniger als 30 Tage, so handelt es sich um eine akute Infektion.

Ab wann ist eine Sinusitis chronisch?

Von einer chronischen Sinusitis spricht man hingegen, wenn die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen öfter als viermal jährlich jeweils länger als zehn Tage ständig entzündet sind. Die Nase ist permanent verstopft, Kopfschmerzen treten häufig als unangenehmer Begleiter auf. Die damit einhergehenden Beschwerden werden durch angestautes Sekret verursacht, welches nicht mehr richtig abfließen kann. Dass es zu solch einem Stau kommt, liegt vielfach nicht nur an einem bakteriellen oder viralen Befall. Begünstigend wirken zusätzlich ein geschwächtes Immunsystem und aggressive Erreger. Anatomische Besonderheiten oder Fehlbildungen der inneren Nase, wie eine verkrümmte Nasenscheidewand oder Polypen, können ebenfalls dafür sorgen, dass der Schleimtransport anhaltend gestört ist. So ist für die Behandlung einer chronischen Sinusitis bei einigen Patienten nicht nur eine medikamentöse Therapie angebracht, sondern unter Umständen auch eine Operation der Nasennebenhöhlen.
Werden die Ursachen nicht beseitigt, kehrt die Sinusitis immer wieder und wird im Laufe der Zeit chronisch.
Zu den Nasennebenhöhlen zählen anatomisch die Stirn-, Kiefer- und Keilbeinhöhle sowie die Siebbeinzellen. Jeder dieser Bereiche kann von einer Sinusitis betroffen sein:


  • Entzündung der Stirnhöhle: Sinusitis frontalis
  • Kieferhöhlenentzündung: Sinusitis maxilliaris
  • Entzündung der Siebbeinzellen: Sinusitis ethmoidalis
  • Entzündung der Keilbeinhöhle: Sinusitis sphenoidalis

Sind mehrere Teile der Nebenhöhlen entzündet, spricht man von einer Polysinusitis. Eine Entzündung aller Bereiche wird als Pansinusitis bezeichnet. Die chronische Sinusitis tritt vor allem in der Kieferhöhle oder im Siebbein auf.

Abgrenzung zur akuten Sinusitis

Die Symptome der chronischen gleichen meist denen einer akuten Sinusitis. Allerdings sind die Krankheitszeichen oftmals weniger ausgeprägt und somit nicht so schmerzhaft.  Abgeschlagenheit, Halsschmerzen, eine erschwerte Nasenatmung sowie dumpfe Kopfschmerzen gelten als typische Symptome. Wie auch bei der akuten Sinusitis verspürt der Betroffene zudem einen unangenehmen Druck im Stirnbereich und hinter den Augen, die oft rot und entzündet sind. Als weitere Beschwerden zeigen sich Schwellungen im Stirn- und Gesichtsbereich. Häufig kommt es bei Patienten mit chronischer Sinusitis auch zu Störungen des Geruchssinns: Sie riechen schlechter, manchmal auch gar nichts mehr. 

 

Mediziner unterscheiden zwei Formen bei chronischer Nebenhöhlenentzündung:

  • Die seröse Form mit Polypen, bei der Patienten vor allem über eine verstopfte Nase und Beschwerden beim Atmen klagen
  • Die eitrige Form, bei welcher Betroffene meist an einem dauerhaften Schnupfen mit eitrigem Ausfluss leiden, der zu Rachen- oder Kehlkopfentzündungen führen kann

Mögliche Folgeerkrankungen

Nie sollte man eine Sinusitis auf die leichte Schulter nehmen. Sie ist kein „einfacher“ Schnupfen und riskiert unbehandelt chronisch zu werden. Um eine Ausweitung und dadurch bedingte mögliche Komplikationen, wie beispielsweise Sehstörungen, immer wieder kehrende pochende Kopfschmerzen, Geruchsverlust, aber auch chronische Entzündungen der Mandeln, der Mittelohren und/oder des Kehlkopfes zu vermeiden, ist vor allem nicht nur eine richtige, sondern auch die rechtzeitige Therapie wichtig.

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Statt schwerer Geschütze wie Antibiotika oder Cortison hilft die Kraft der Natur – sehr wirkungsvoll und mit weit weniger Nebenwirkungen. Das aus den Blättern des Eukalyptusbaumes gewonnene Cineol ist ein Naturstoff mit nachgewiesener Mehrfachwirkung. Sobald die wertvolle Substanz in die erkrankten Bereiche der Nasennebenhöhle gelangt, beginnt sie, die Entzündung und Verschleimung der Atemwege zu bekämpfen. Reines Cineol wirkt zugleich stark entzündungshemmend, schleimlösend und entkrampfend. Die äußere Anwendung von Cineol fördert zusätzlich die Durchblutung und Regeneration im Bereich der Atemwege. Nachweislich verspüren Sinusitis-Patienten, die Cineol in Form von Soledum® Produkten eingenommen haben, bereits nach vier Tagen erhebliche Verbesserungen. Die Entzündungen mit all den Krankheitssymptomen von Kopfschmerzen bis zu Atembeschwerden gingen deutlich zurück. Das Allgemeinbefinden war deutlich verbessert. Nach nur einer Woche waren die Patienten praktisch wieder beschwerdefrei.

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Mehr als ein harmloser Schnupfen …Ursachen und Symptome einer Nebenhöhlenentzündung

Eine Nasennebenhöhlenenzündung bezeichnen Mediziner als Sinusitis. In aller Regel ist dabei auch die Nasenschleimhaut mit einbezogen. Sie wird durch Bakterien, Pilze oder Allergien hervorgerufen.

Hauptursache einer akuten Sinusitis sind virale oder bakterielle Infekte der Nase. Selbst bei einem banalen Schnupfen sind in über 80 Prozent der Fälle die Nebenhöhlen ebenfalls befallen (Rhinosinusitis). Die bakterielle Nasennebenhöhlenenzündung ist meist Folge der viralen Rhinosinusitis.

Frau mit Schnupfen
Entzündung der Nasennebenhöhlen

 

 

Folgende Symptome zeigen, dass sich zusätzlich eine Entzündung der Nasennebenhöhlen entwickelt hat:

  • Kopfschmerzen oder Druckgefühl im Kopf; in schweren Fällen pocht der Schmerz über der Stirn, im Wangenbereich, hinter den Augen
  • Die Schmerzen verstärken sich, sobald man sich nach vorne neigt oder man von außen leichten Druck auf die betroffenen Stellen ausübt
  • Schnupfen
  • Bei schweren Nasennebenhöhlenenzündungen treten Fieber, Abgeschlagenheit und Sehstörungen auf; manchmal entsteht eine schmerzhafte Schwellung, die von außen sichtbar ist
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