Reines Cineol: Jetzt auch zur Zusatzbehandlung bei COPDLeben mit Luftnot

COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung; englisch: chronic obstructive pulmonary disease) ist eine chronische Erkrankung der Lunge, die mit Husten und Atemnot einhergeht und deshalb die Patienten stark in ihrem täglichen Leben beeinträchtigen kann. Die Erkrankung tritt meist in der 2. Lebenshälfte auf: Man schätzt, dass in Deutschland ca. 15 % der über 40jährigen, und knapp 30 % der über 70jährigen von COPD betroffen sind.

Bei der COPD handelt es sich um eine chronische Erkrankung der Lunge, die mit Entzündung und fortschreitender Verengung der Bronchien einhergeht. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung wird meist durch die Belastung der Lunge mit Zigarettenrauch ausgelöst und führt zu Schädigungen und Vernarbungen in den Bronchien. Dadurch lässt die Funktionstüchtigkeit der Bronchien nach, so dass im Laufe der Erkrankung immer weniger gesundes Bronchialgewebe zum Luftaustausch zur Verfügung steht. Die Folge: Das Atmen wird erschwert.


Weiterhin kommt es im Krankheitsverlauf immer wieder zu akuten Krankheitsschüben (Exazerbationen), die mit einer plötzlich auftretenden Verengung der Atemwege und großer Atemnot einhergehen können. Je nach Stärke der Exazerbation ist ein Krankenhausaufenthalt oder die mechanische Beatmung des Patienten erforderlich.

Neben der Entzündung leiden Patienten vor allem unter den COPD-Symptomen („AHA“-Symptomen): Atemnot, anhaltendem Husten, der vor allem in den Morgenstunden auftritt, und vermehrter Bildung von Schleim, der als so genannter „Auswurf“ beim Husten produziert wird.

Mit fortschreitender Krankheit sinkt die Belastbarkeit der Patienten. Die Ausdauer lässt nach, selbst alltägliche Dinge wie Treppensteigen oder Einkäufe werden aufgrund der Atemnot schwieriger. Die Patienten sind schnell erschöpft – zunächst nur unter Belastung, mit zunehmender Krankheitsdauer jedoch auch in Ruhe. Wird die COPD nicht konsequent behandelt, kommt es im Laufe der Zeit zur Zerstörung der Lungenbläschen und einer sogenannten „Überblähung“ der Lunge. Die Luft kann aus der Lunge nicht mehr vollständig abgeatmet werden. Der Arzt spricht dann von einem Lungenemphysem.

Der Krankheitsverlauf

Wird die COPD nicht dauerhaft und ausreichend behandelt, kann es im Laufe der Jahre zu einer unwiderruflichen Zerstörung des Lungengewebes kommen. Als Folge der fortschreitenden Verengung der Bronchien vermindert sich die Ausatmung: Luft bleibt in den Atemwegen zurück, dadurch kann weniger frische Luft eingeatmet werden, es entsteht Atemnot – zu Beginn der Erkrankung zunächst nur unter Belastung, bei fortgeschrittener Erkrankung bereits bei geringer Anstrengung oder in Ruhe. Die Patienten klagen über permanente Erschöpfung und Kurzatmigkeit. Als natürliche Antwort darauf beginnen die Betroffenen sich zu schonen und körperliche Anstrengung weitestgehend zu vermeiden.

Damit setzen sie einen Teufelskreis in Gang. Denn je mehr der Patient sich schont, desto schlechter wird auch seine körperliche Ausdauer: Muskeln werden abgebaut, die Leistungsfähigkeit von Herz und Kreislauf sinkt, es kommt zu einem weiteren Leistungsabfall. In vielen Fällen ziehen sich die Patienten immer mehr aus ihrem sozialen Leben zurück, seelische Beschwerden treten auf, und die Lebensqualität wird stark eingeschränkt.

Ein weiterer Faktor, der die Lebensqualität und den Zustand
der Lunge deutlich verschlechtern kann, sind akute Krankheitsschübe, die so genannten Exazerbationen. Meistens treten sie in der kalten Jahreszeit als Folge viraler oder grippaler Atemwegsinfekte auf, sie können aber auch durch Hitze, Kälte, Rauch oder andere Reize ausgelöst werden. Begleitet werden die Exazerbationen von verstärkter Atemnot und Engegefühl im Brustraum, verfärbtem Auswurf, gelegentlich auch von Fieber.

Jeder dieser akuten Krankheitsschübe kann die Lungenfunktion des Patienten auch nach Abklingen deutlich verschlechtern. Aus diesem Grund gilt es, die entsprechenden Auslöser weitestgehend zu vermeiden oder ihnen durch Impfungen (z. B. gegen Grippe oder Pneumokokken) rechtzeitig vorzubeugen, um so Exazerbationen und damit einhergehend eine Reduzierung des Lungenvolumens möglichst zu vermeiden.


Behandlungsmöglichkeiten

Um die Lebensqualität eines Patienten trotz COPD so hoch wie möglich zu halten, verfolgt die Arzneimitteltherapie zwei Ziele: die Linderung akuter Beschwerden und die Beeinflussung des chronischen Verlaufs. Dabei orientiert sich die Behandlung sowohl am Schweregrad der Erkrankung als auch an den Begleiterkrankungen und soll akuten Krankheitsausbrüchen vorbeugen.

Akute Beschwerden Bedarfsmedikation

Bei akuter Atemnot werden bevorzugt Arzneimittel eingesetzt, die die Bronchien schnell und effektiv erweitern und innerhalb von Minuten zu einer Entspannung der verkrampften Atemmuskulatur führen. In der Fachsprache werden diese Arzneistoffe als schnell wirksame „Beta-2-Sympathomimetika“ und „Anticholinergika“ bezeichnet.

Meist werden diese Arzneimittel als inhalierbare Sprays angewandt. Dadurch gelangen sie ohne Umwege direkt in die Lunge, so dass der Patient innerhalb kürzester Zeit wieder besser atmen kann.


Beeinflussung des chronischen VerlaufsLangzeit-Therapie

Für eine effektive Therapie müssen zusätzlich zu den schnell wirksamen Medikamenten Arzneimittel eingesetzt werden, die die Bronchien für längere Zeit erweitern und so die Atemnot dauerhaft reduzieren. Auch hier gelten inhalierbare Beta-2-Sympathomimetika und Anticholinergika, beide jedoch in langwirksamer Form, als Hauptsäulen der Therapie. Bei Patienten mit sehr schwerem Verlauf und häufigen Krankheitsausbrüchen wird, um die Entzündung der Bronchien zu verbessern, zusätzlich Kortisonspray verordnet.

Zu beachten ist: Je konsequenter und regelmäßiger die Medikamente angewendet werden, desto größer ist dabei der Therapieerfolg. Grundlage dessen ist allerdings, sowohl bei der Bedarfs- als auch bei der Langzeittherapie, die richtige Anwendung / Inhalation. Dazu erhält der Patient bei seinem Arzt oder in seiner Apotheke entsprechende Unterweisungen. Viele Apotheken bieten zusätzlich auch kostenfreie Schulungen an.

Reines CineolKleine Kapsel – Große Wirkung

Die chronische Entzündung der Bronchien führt zu einer vermehrten Schleimbildung. Bakterien und Viren können sich leicht im Schleim festsetzen und so eine Infektion der Lunge hervorrufen. Meist entwickelt sich daraus eine Exazerbation (akuter Krankheitsschub mit u. a. verstärkter Atemnot). Um dieses Risiko zu senken, ist es wichtig, die Entzündung der Bronchien frühzeitig und konsequent zu therapieren. In diesem Zusammenhang hat sich der Naturstoff Cineol als besonders wirksam erwiesen. Dieser hat zwei Vorteile: Zum einen wirkt er gegen die Entzündung, zum anderen löst er den zähen Schleim, so dass der Patient besser abhusten kann – und das bei guter Verträglichkeit!

Durch eine Zusatztherapie mit cineolhaltigen Kapseln kann die Anzahl der Exazerbationen reduziert und somit die damit verbundene Schädigung der Lunge verringert werden. Aus diesem Grunde gilt Cineol als sinnvolle Ergänzung der Langzeittherapie und sollte deshalb ebenfalls täglich und auf lange Sicht zusätzlich angewendet werden. Reines Cineol ist konzentriert in Kapsel-Form als Soledum Kapseln forte rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Wichtig!
Die Arzneimitteltherapie kann nur erfolgreich sein, wenn das Rauchen komplett eingestellt wird und die Medikamente regelmäßig eingenommen werden.



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